Informationen zu San Martin und Peru
San Martin de Porres ist eine Pfarrei im Stadtteil San Juan de Miraflores, einer von ca. 40 Bezirken von Lima. Die Pfarrei hat etwa 40.000 Katholiken und wird geleitet von P. Ignazio Cordova. Unterstützt wird er von kanadischen Schwestern, welche die Schule führen und ihm bei der pastoralen Arbeit helfen.
Einwohnerzahl:
27.544.305 (Juli 04)
72,3% Stadtbevölkerung.
27,7%. Landbevölkerung.
Altersstruktur:
0-14 Jahre: 31,5%.
15-64 Jahre: 63,3%.
65 Jahre und älter 5,2% (Schätzung 2005).
Bevölkerungsdichte:
21,4 Einwohner pro km².
Bevölkerungswachstum:
rund 1,34% (2000-2005).
Religionen:
Katholisch (ca. 89%).
Protestantisch (ca. 7%).
Andere Religionen (ca. 4%).
Quelle: peruanischen Botschaft in Deutschland
Peru ist das grösste Andenland, und war die Wiege der am weitesten entwickelten indigenen Zivilisationen und Sitz des stärksten Imperium im pre-kolumbischen Südamerika, das Inka-Reich. Peru bildete ebenfalls das Zentrum der spanischen Kolonialherrschaft während fast drei Jahrhunderten. Aus diesen Gründen besitzt das Land ein vielfältiges Erbe, was die Menschen und Kultur angeht und ist nach wie vor ein beliebtes Reiseland. Peru hat 2.400 km Küste im pazifischen Ozean und grenzt an Kolumbien und Ecuador im Norden, an Brasilien und Bolivien im Westen und Chile im Süden. Das Land verfügt über drei unterschiedliche natürliche Regionen, die infolge des Einflusses des kalten Humboldt-Stroms-trockene Küste, das bergige Hochland und die tropenfeuchte “Selva”.
Am 23. Juni 2001 bebte der Süden des Landes bei Arequipa. Das Epizentrum wurde 120 km nordwestlich von der “weissen Stadt” im pazifischen Ozean lokalisiert. Bereits in den Jahren 1958 und 1960 sowie 1979 war diese Stadt von starken Erdbeben heimgesucht.
Der Staat Peru ist eine demokratische, unabhängige und souveräne Republik. Der Staat ist respäsentativ, und nach dem Prinzip der Gewaltenteilung organisiert.
Das El-Nino-Phänomen: In unregelmässigen Abständen taucht eine warme Meeresströmung an der pazifischen Küste auf, was zu extremen klimatischen Veränderungen in den betroffenen Regionen führt. Das stärkste bisher beobachtete El-Nino-Ereignis der Jahre 82/83 löste in den Wüstengegenden Perus nach tagelangen, anhaltenden Niederschlägen Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Die Schadensbillanz betrug damals ca. 13 Mrd. Dollar. Trotz getroffener Vorkehrungen durch den Staat waren die Folgen des Nino-Stromes im Jahre 1997/1998 verheerend.